| Deutschland muss sich zum Auftakt geschlagen geben |
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Über 400 Zuschauer kamen am Donnerstag zum Auftakt des dritten Girls-4-Nations Turnier in die Stadionhalle nach Marbach. Deutschland traf im ersten Spiel auf Rumänien und musste sich nach großem Kampf mit 64:72 (34:47) geschlagen geben, ehe die Niederlande am Abend das Team aus Polen in einer dramatischen Partie mit 65:62 (30:28) besiegen konnte. Am Freitag folgt der zweite Spieltag in Tamm. Nach langen Vorbereitungen konnte es endlich losgehen und Bürgermeister Pötzsch eröffnete am Donnerstag das in drei Städten der Region stattfindende Turnier Girls-4-Nations in Marbach, wo es gleichzeitig den Startschuss für Veranstaltungsreigen zum 150-jährigen Jubiläum des TV Marbach gab. Als erstes stand das Duell der jungen deutschen Mannschaft gegen die bei der Europameisterschaft im Sommer erfolgreichen Rumäninnen auf dem Programm. Die Mannschaft von Bundestrainerin Alexandra Maerz hatte vor über 400 Zuschauern in der Stadionhalle jedoch einige Anlaufschwierigkeiten und lag nach vier Minuten mit 4:12 zurück. Die Rumäninnen waren zu Beginn wacher und schneller auf den Beinen, während bei den Gastgeberinnen doch eine gewisse Nervosität zu spüren war. Ballverluste machten es dem DBB-Team schwer, einen Rhythmus zu finden. Nach vier Punkten durch die Ex-Ludwigsburgerin Teresa Kucera gewannen die Maerz-Schützlinge allerdings langsam an Sicherheit und gestalteten die Partie fortan ausgeglichen. Mit einem Stand von 22:16 ging es letztlich aus dem ersten Viertel. In den zweiten zehn Minuten konnte dieser Positivtrend zunächst jedoch nicht fortgesetzt werden. Unnötige Fehler führten immer wieder zu einfachen Punkten der Gäste und so konnte sich Rumänien durch einen 13-0 Lauf zwischenzeitlich auf 35:16 absetzen. Kristin Annawald beendete nach fünf Minuten die Durststrecke der Deutschen, ehe Dreier von Katharina Müller und Marlena Stiller das DBB-Team wieder ins Spiel brachten. Mit der kräftigen Unterstützung des Marbacher Publikums verkürzte Deutschland bis zur Halbzeitpause auf 43:34.
Das DBB-Team startete am Donnerstag also mit einer Niederlage in das Girls-4-Nations Turnier, gegen die Rumäninnen wäre allerdings durchaus mehr drin gewesen. 32 Ballverluste sowie niedrige Trefferquoten aus dem Feld und von der Freiwurflinie ließen die U18-Mädchen die gesamte Spielzeit über einem Rückstand hinterherlaufen. Die furiose Aufholjagd kostetet viel Kraft und man konnte das Ruder am Ende nicht mehr herumreißen. Am Freitag trifft die Mannschaft von Bundestrainerin Alexandra Maerz nun in Tamm auf das Team aus den Niederlanden (Spielbeginn 19.00 Uhr). Niederlande entscheiden dramatische Partie gegen Polen am Ende knapp für sich. Im Anschluss an das Auftaktspiel trafen die Teams aus Polen und Holland aufeinander. Von Anfang an entwickelte sich zwischen den zwei Gästemannschaften eine ausgeglichene Partie, bei der sich im ersten Viertel keiner der beiden Kontrahenten absetzen konnte. Mit einem 17:17 Gleichstand ging es in den zweiten Abschnitt. Hier erkämpften sich die Polinnen zunächst die Oberhand (24:18), ehe die Niederlande mit einem 8-0 Lauf die passende Antwort parat hatten und nach zwanzig Minuten mit einer knappen 30:28 Führung in die Halbzeitpause gingen. Im zweiten Durchgang blieb es zunächst bei einem offenen Schlagabtausch, ehe Polen sich durch einen 10-2 Zwischenspurt erneut absetzen konnte (48:38). Das polnische Team war in dieser Phase einfach aggressiver und vor allem im Rebound überlegen, während die Holländerinnen Probleme hatten ihre Stärken im Angriff auszuspielen. Ergebnisse 1. Spieltag (Marbach): 16.00 Uhr: Deutschland vs. Rumänien 64:72 (16:22; 18:25; 16:15; 14:12) 18.30 Uhr: Polen vs. Niederlande 62:65 (17:17; 11:13; 24:15; 10:20) Tabelle 1. Spieltag (Marbach): 1. Rumänien 2 Punkte + 8 Körbe 2. Niederlande 2 Punkte + 3 Körbe 3. Polen 1 Punkt - 3 Körbe 4. Deutschland 1 Punkt - 8 Körbe
Statistik 1. Spieltag (Marbach): Deutschland: Müller (12, 5 Steals), Stiller (11), Dietrich (9), Hebecker (7), Kucera (6), Gülich (5, 5 Rebounds), Eder (5), Carthäuser (4), Annawald (3, 5 Rebounds), Bradaric (2), Mihalyi (0), van der Velde (n.e.) Rumänien: Ursu (25, 5 Rebounds, 6 Steals), Pal (15, 5 Rebounds, 4 Steals), Ardelean (10, 8 Rebounds, 3 Steals), Blanaru (9, 9 Rebounds), Baluta (6), Moraru (3), Craciun (2), Domokos (2), Dumitrache (0), Usurelu (0), Grigore (n.e.), Nagy (n.e.) Polen: Wilk (14, 9 Rebounds), Marciniak (10, 8 Rebounds), Szybala (9), Owczarzak (8), Czarnodolska (5), B.Jaworska (4), Skrzecz (3), K.Jaworska (3, 5 Rebounds), Labuz (2), Wolanska (2, 5 Rebounds, 2 Blocks), Blicharz (2), Rudzinska (0) Niederlande: Essenstam (19, 5 Rebounds), Adams (14, 5 Rebounds, 4 Assists), Slim (10), Treffers (6, 7 Rebounds), Kallenberg (5), Kathmann (5), Bettonvil (2, 7 Rebounds, 2 Blocks), Kruithof (2), Hoveling (2), van Hulsen (0), Kuijt (0), Duivenbode (0) |